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KFZ-Versicherung Vergleich

Versicherung Zweitwagen

Meldet ein Versicherungsnehmer ein zweites Fahrzeug an, erhält er hierfür günstigere Konditionen. Die sogenannte Zweitwagenregelung legt fest, dass bei der Neuanmeldung eines weiteren Fahrzeuges die Schadensfreiheitsklasse günstiger angesetzt wird, wenn für den Erstwagen bestimmte Bedingungen erfüllt sind

Zweitwagenregelung

Das erste Fahrzeug muss mindestens in der Schadenfreiheitsklasse 1/2 eingestuft sein, damit man die Vorteile der Zweitwagenregelung nutzen kann. Denn dann wird das hinzugekommene Fahrzeug in die Schadenfreiheitsklasse 1/2 eingestuft. Dabei ist man bei der Wahl des Versicherers nicht auf einen festgelegt. Es ist möglich, dass Erst- und Zweitwagen bei verschiedenen Gesellschaften versichert sind. Für die Höherstufung der Schadensfreiheitsklasse gelten die gleichen Bedingungen wie beim Erstfahrzeug.

Für wen macht eine Zweitwagenversicherung Sinn?

Gerade Fahranfänger profitieren von dieser Regelung, wenn die Eltern oder Großeltern, aber auch andere Verwandte oder Bekannte sich bereit erklären, ein weiteres Fahrzeug über die Zweitwagenregelung anzumelden. Ansonsten werden für Führerscheinneulinge durch die Einstufung in die Schadensfreiheitsklasse 0 hohe Versicherungsbeiträge fällig. Aber auch wer einfach ein zweites Auto versichern möchte, kann von den Vorteilen profitieren.

Besondere Bedingungen der Zweitwagenregelung

Wer die besonderen Versicherungsbedingungen bei der Anmeldung eines Zweitwagens nutzt, muss allerdings folgendes beachten: Kommt es zwischen dem Erst- und dem Zweitwagen zu einem Unfall, dann ist die Haftpflichtversicherung nicht zur Schadensregulierung verpflichtet, ganz egal, wer welchen Wagen fuhr und wie und wo es zum Unfall gekommen ist. Auch wenn die Fahrzeuge bei verschiedenen Versicherungsgesellschaften versichert sind, ist eine Regulierung nicht möglich, solange die Zweitwagenregelung greift. Diese Regelung gilt allerdings nur für Sachschäden. Bei Personenschäden reguliert die Versicherungsgesellschaft den entstandenen Schaden.

Partnerregelung für den Zweitwagen

Mit der Partnerregelung besteht die Möglichkeit, dass der Zweitwagen in die gleiche Schadensfreiheitsklasse eingestuft wird wie das Erstfahrzeug. Auf den ersten Blick die günstigste Variante. Bei genauem Hinsehen stellt sich oft heraus, dass die Versicherungsbeiträge dennoch höher liegen als beim Erstfahrzeug. Grund dafür ist, dass bei der Partnerregelung Rabatte für den Zweitwagen nicht gewährt werden. Darüber hinaus gilt diese Einstufung nur dann, wenn es sich um Ehepartner handelt und die Fahrzeuge bei der gleichen Versicherung versichert sind.

Versicherung Fahranfänger

Wer seinen Führerschein bestanden hat, kann es meist gar nicht erwarten, sein erstes eigenes Auto zu fahren und ist oft auch darauf angewiesen, um Schule oder Arbeitsstelle zu erreichen. Die größte Hürde auf dem Weg zum eigenen Auto ist meist nicht der Kaufpreis, sondern die laufenden Kosten, die unter anderem auch durch die hohen Versicherungsbeiträge für Fahranfänger zustande kommen.

Schadenfreiheitsklasse 0 für Fahranfänger

Die Schadenfreiheitsklasse 0 ist die Einstiegsklasse für alle, die erst kurz den Führerschein bestanden haben. Das bedeutet meist einen Beitragssatz von 230%, wobei die Versicherungsbedingungen einzelner Gesellschaften davon abweichen können. Versicherungsbeiträge im vierstelligen Bereich sind die Regel und das nur für die Kfz-Haftpflichtversicherung. Da sich das kaum ein Fahranfänger leisten kann und oft auch die Eltern nicht gewillt oder nicht in der Lage sind, die Versicherungsbeiträge zu übernehmen, muss man sich nach anderen Alternativen umsehen.

Beitragshöhe für Fahranfänger reduzieren

Grundsätzlich sollte man über einen kostenlosen Versicherungsvergleich die Tarife der einzelnen Versicherungsgesellschaften prüfen. Die Beiträge können beträchtlich variieren. Wenn möglich, kann das Fahrzeug des Fahranfängers über die Zweitwagenregelung bei den Eltern mitversichert werden. Durch die Einstufung in die Schadenfreiheitsklasse 1/2 liegen die Kosten für die Kfz-Vesicherung dann nur noch zwischen 100% und 140%. Schon beim Autokauf kann man vorsorgen: Mit einem Fahrzeug, das in einer guten Typklasse eingestuft ist, lassen sich zumindest im ersten Jahr die Versicherungsbeiträge günstig beeinflussen.
Bei Gebrauchtfahrzeugen kann darüber hinaus auf eine Teilkaskoversicherung verzichtet werden. Versichert man sein Fahrzeug vor dem 01.07. eines Jahres, profitiert man bereits im Folgejahr von der Einstufung in eine günstigere Schadenfreiheitsklasse. Nutzt man Direktversicherer und schließt seinen Versicherungsvertrag online ab, profitiert man meist von günstigeren Beiträgen im Gegensatz zu herkömmlichen Versicherungsgesellschaften. Weitere Möglichkeit zur Absenkung der Versicherungsbeiträge ist die Nutzung von Rabatten, wie dem Alleinfahrerrabatt oder dem Garagenrabatt.

Höherstufung durch Unfälle

Für Fahranfänger besonders wichtig ist eine umsichtige Fahrweise und die Beachtung aller Verkehrsregeln. Denn wer keine Punkte beim Zentralverkehrsregister in Flensburg sammelt und keine Unfälle verursacht, die die Versicherung regulieren muss, der sinkt jährlich in eine günstigere Schadenfreiheitsklasse und fährt dadurch jedes Jahr ein wenig günstiger.

KFZ Versicherungswechsel

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist als Pflichtversicherung unumgänglich, wenn man ein Fahrzeug hat. Es besteht jedoch einiger Spielraum, was die Höhe der Versicherungsbeiträge anbelangt. Dies wirkt sich positiv auf die Fixkosten aus, die ein Auto übers Jahr gesehen verursacht. Ein Kfz-Versicherungswechsel, der einmal jährlich möglich ist, ist eine gute Möglichkeit, die Kosten für Versicherungsbeiträge für ein Fahrzeug zu senken. Eine weitere Möglichkeit ist der Wechsel innerhalb einer Versicherung in einen anderen, günstigeren Tarif.

Möglichkeiten für einen Versicherungswechsel

Vor dem Wechsel muss geprüft werden, ob und wann das Auto mit einer neuen Kfz-Versicherung abgedeckt werden kann. Wenn die Möglichkeit zum Wechsel gegeben ist, sollte man einen gründlichen Versicherungs-Vergleich, am besten mit einem kostenlosen Versicherungs-Vergleichs-Rechner, vornehmen. Dabei werden nicht nur die Beitragshöhen, sondern auch die Versicherungsbedingungen und der Leistungsumfang miteinander verglichen. Wenn der richtige Anbieter gefunden ist, dann kann die aktuelle Versicherung einen Monat vor Ablauf des Versicherungsjahres gekündigt werden. Beim größten Teil der Kfz-Haftpflichtversicherungen ist dies der 30.11. des laufenden Jahres. Bis zu diesem Termin muss der Versicherung das Kündigungsschreiben vorliegen, das man am besten per Einschreiben zusendet. Weitere Möglichkeiten, die Kfz-Versicherung zu wechseln, bestehen bei einer Beitragserhöhung des Versicherers. Ein regulierter Schadensfall, der Umzug in eine teurere Regionalklasse oder Änderungen in den persönlichen Versicherungsbedingungen berechtigen in der Regel nicht zur Kündigung, allerdings kann von der Versicherungsgesellschaft ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt werden.

Wann ist ein Versicherungswechsel sinnvoll?

Im Prinzip sollte man jedes Jahr prüfen, ob man sein Fahrzeug zu einem günstigeren Tarif versichern kann. Immer dann, wenn man sein Fahrzeug zu einem günstigeren Preis bei gleicher Leistung anderweitig versichern kann, sollte man nicht zögern, den Versicherer zu wechseln. Vor der Kündigung des alten Vertrages sollte man jedoch immer noch einmal die bestehende Versicherung prüfen. Durch die Wettbewerbsfreiheit ist die Branche ständig in Bewegung und viele Versicherungsgesellschaften bieten durch attraktive Tarife Anreize vom Versicherungswechsel abzusehen.

Darauf sollte man beim Versicherungswechsel achten

Beim Kfz-Versicherungswechsel sollten besonders die Deckungssummen beachtet werden. Diese sollten so hoch wie möglich angesetzt sein, optimal ist ein Wert von 100 Millionen Euro. Im Rahmen einer Vollkaskoversicherung sollte der Punkt „Einrede der groben Fahrlässigkeit“ ausgeschlossen sein. Grund dafür ist, dass die grobe Fahrlässigkeit heutzutage gerichtlich häufig eingegeben wird. Darüber hinaus ist Vorsicht bei sogenannten Basis- oder Grundtarifen geboten. Der abgespeckte Leistungsumfang wiegt die geringeren Beitragshöhen meist nicht auf.

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Günstige Versicherungen

Die Ansprüche, die man an eine Kfz-Versicherung hat, sind hoch: großer Leistungsumfang, unkomplizierte Schadensabwicklung, ein kompetenter Kundenservice und günstige Beiträge. Durch den großen Wettbewerb und die Möglichkeit, die Kfz-Versicherung jährlich zu wechseln, reagieren die Versicherungsgesellschaften und bieten günstige Autoversicherungen zu immer besseren Konditionen an.

Die günstigste Autoversicherung finden

Um die optimale Versicherung für ein Fahrzeug zu finden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man geht den herkömmlichen Weg und wendet sich an einen Versicherungsvertreter oder einen Versicherungsmakler. Vorteil ist hier die individuelle Betreuung, Nachteil, dass nur einige Kfz-Versicherungsgesellschaften bei der Auswahl berücksichtigt werden. Beim Vermittler ist es oft nur eine einzige. Daneben gibt es die Möglichkeit, die günstigste Autoversicherung über einen Kfz-Versicherungsvergleich zu ermitteln und anschließend sein Fahrzeug über eine Direktversicherung abzuschließen. Dies wirkt sich positiv auf die Beiträge aus, da kein Vermittler dazwischen geschaltet ist.

Sparen durch den Wechsel

Ein Wechsel zu einer günstigen Autoversicherung lohnt auf jeden Fall, das Sparpotential liegt jährlich bei bis zu 500 €, wenn alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden können. Welche Einsparung im Einzelfall möglich ist, ermittelt man am einfachsten über einen Online Preisvergleich kostenlos und unverbindlich. Der Preisvergleichs-Rechner ermittelt anhand der Angaben zum Fahrzeug und den Randbedingungen in kurzer Zeit die Tarife, mit denen ein Wagen versichert werden kann. Per Internet kann dann direkt mit dem gewählten günstigen Versicherer Kontakt aufgenommen werden und der Versicherungsvertrag wird schnell und unkompliziert per Mail, Fax, Telefon oder Post abgeschlossen.

Das sollte man bei einer günstigen Autoversicherung beachten

Wenn ein Versicherungstarif ungewöhnlich günstig ist, sollte man sich auf jeden Fall die Mühe machen und den Leistungskatalog genau prüfen. Oft haben sehr billige Tarife einen reduzierten Leistungsumfang, niedrige Deckungssummen (unter 100 Millionen Euro) oder keine Rabattmöglichkeiten. Dies sollte man vor Versicherungsabschluss beachten. Und nochmals genau prüfen, ob die billigste Autoversicherung unterm Strich auch wirklich die günstigste ist.

KFZ Versicherungsklassen

Bei der Berechnung der Beitragshöhe für ein Fahrzeug werden drei verschiedene Punkte berücksichtigt: Zum einen die Typklasse, die abhängig vom Fahrzeugmodell ist, zum Anderen die Regionalklasse, die den Wohnort und die Hauptnutzungsregion des Fahrzeuges berücksichtig. Die Schadensfreiheitsklasse schließlich kennzeichnet das persönliche Unfallrisiko des einzelnen Fahrers durch den Schadenfreiheitsrabatt.
Die frühere Einteilung nach Leistung wurde abgelöst, um die Versicherungstarife individueller zu machen und sie mehr am Versicherungsrisiko des Einzelnen zu orientieren.

Die Kfz-Typklassen

Die Typklassen ändern sich mit der Unfallstatistik und werden jährlich neu berechnet. Passieren mit einem bestimmten Modell viele Unfälle, dann ist der Beitrag höher, als bei einem anderen Modell, mit dem laut Statistik nur wenige Versicherungsfälle entstehen. Jährlich wird auf Grund der Unfallstatistiken die Typklasse für jedes einzelne Modell neu berechnet. Mit ein Grund, warum sich die Versicherungsbeiträge von Jahr zu Jahr ändern können. Vereinfacht ausgedrückt ist die Versicherung für ein Fahrzeug umso billiger, je weniger Unfälle damit passieren, bzw. je geringfügiger die regulierten Schäden sind.

Schafft man sich nun ein Fahrzeug an, das in eine günstige Typklasse eingeordnet ist, kann man Versicherungsbeiträge sparen, eine Garantie dafür, dass der Tarif so günstig bleibt, gibt es allerdings nicht.

Kfz-Regionalklassen

Ein weiterer Faktor für die Berechnung des Versicherungstarifes ist der Standort des Halters, bzw. Versicherungsnehmers an. Die Unfallhäufigkeit ist regional unterschiedlich und auch die Schwere der Unfälle variiert von Region zu Region. Jedem Zulassungsbezirk wird dabei eine Regionalklasse zugeordnet. Auch diese Klassen können sich bei einer Aktualisierung ändern. Dieser Anteil an der Beitragsbestimmung ist relativ wenig steuerbar, außer man hat die Möglichkeit, sein Fahrzeug in einem günstigeren Zulassungsbezirk anzumelden.
Wichtig bei den beiden bis jetzt genannten Klassen ist, dass ein Sonderkündigungsrecht besteht, wenn die Versicherungsbeiträge dadurch ansteigen.

Die Schadensfreiheitsklasse

Die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) bemisst sich nach den unfallfrei gefahrenen Jahren und bestimmt mit den Beitragssatz der Kfz-Haftpflichtversicherung oder der Vollkasko-Versicherung. In der Regel beginnt man mit der SF-Klasse 1, das heißt, man bezahlt 100% des Beitrages. Mit jedem unfallfrei gefahrenen Jahr sinkt der Beitrag um ca. 15%, muss eine Versicherung einen Schaden regulieren, steigt man in der SF-Klasse wieder auf, allerdings nicht nur um eine, sondern gleich um mehrere Klassen. Für Fahranfänger gelten spezielle Schadenfreiheitsklassen, die Beitragszahlung kann dann bis auf 230% ansteigen. Die Schadensfreiheitsklasse wird beim Versicherungswechsel erhalten und kann unter Umständen auch auf andere Personen übertragen werden.

Schadensfall

Wenn es zu einem Unfall kommt, dann reguliert die Kfz-Versicherung den Schaden. Je nachdem, welche Versicherungsart man gewählt hat, werden entweder nur Fremdschäden oder auch Schäden am eigenen Fahrzeug erstattet. Die Vorgehensweise bei einem Schadensfall ist jedoch immer identisch.

Reaktion an der Unfallstelle

Bei einem Unfall muss immer zuerst die Unfallstelle abgesichert werden und eventuelle Verletzte müssen versorgt werden. Ob man die Polizei holt, hängt in erster Linie vom Schadensumfang ab. Bei einem Bagatellschaden reguliert die Versicherung auch ohne die polizeiliche Aussage. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man eine eigene Beweissammlung vornehmen. Am besten geht dies mit Fotos, sind Zeugen vorhanden, sollte deren Adresse aufgeschrieben werden. Allerdings sollten die Unfallbeteiligten auch darauf achten, dass der Verkehr so schnell wie möglich wieder fließen kann. Für die Schadensmeldung bei der Versicherung benötigt man verschiedene Angaben: Die amtlichen Kennzeichen sowie Namen und Anschriften der Unfallbeteiligten. Name der Versicherungsgesellschaft, Namen und Anschriften von Zeugen.
Am Unfallort selbst sollte man keinesfalls ein Schuldanerkenntnis leisten. Dies kann sich später nachteilig auf den Versicherungsschutz auswirken.

Meldung an die Versicherung

Der Schaden sollte am besten sofort, spätestens aber innerhalb einer Woche an den Kfz Versicherer gemeldet werden. Falls sich der Unfallgegner geweigert hat, seine Versicherung zu nennen, kann diese beim Zentralruf für Autoversicherungen erfragt werden. Unter der Nummer 0180 25 0 26 erhält man Auskunft über die Versicherung, die einem bestimmten amtlichen Kennzeichen zugeordnet ist.
Mit einer Reparatur-Übernahme-Kostenerklärung, die man bei der Werkstatt oder der gegnerischen Versicherung stellen kann, erreicht man, dass die Kosten für die Reparatur direkt übernommen werden, ohne dass man den Betrag vorschießen muss.

Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse

Wenn die Versicherung einen Unfall reguliert, dann hat das eine Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse und damit einen Anstieg der Versicherungsbeiträge zur Folge. Deshalb kann es ich bei Bagatellschäden lohnen, den Betrag selbst zu begleichen. Auf Nachfrage ermittelt die Versicherung, welche Variante günstiger ist. Da es oft nicht genau abzusehen ist, wie teuer ein Schaden wird, hat sich die Vorgehensweise bewährt, zuerst den Schaden der Versicherung zu melden und der Versicherungsgesellschaft innerhalb von 6 Monaten die Schadenssumme zurückzuerstatten.

Kündigungsmöglichkeit im Schadensfall

Nach einem Schadensfall ist es möglich, die Versicherung innerhalb der vertraglich festgelegten Fristen zu kündigen. Allerdings ist die Versicherung berechtigt, die Versicherungsprämie bis zum Ende des Versicherungsjahres einzubehalten. Der Versicherungsschutz dagegen erlischt mit dem Ende der Kündigungsfrist.

Schutzbrief

Im Rahmen der Autoversicherung besteht bei vielen Versicherungsgesellschaften die Möglichkeit, sich mit einem Kfz-Schutzbrief zusätzlich abzusichern. Dadurch sind verschiedene Risiken versichert, die in der eigentlichen Kfz-Versicherung nicht enthalten sind.

Zusätzliche Leistungen des Schutzbriefes

Die Zusatzleistungen eines Schutzbriefes sind unter anderem Hilfeleistung bei Unfällen, Pannen, Diebstahl oder Totalschäden, Abschlepp- und Bergedienste, Reparaturen vor Ort oder die Übernahme für Übernachtungskosten. Darüber hinaus wird bei Bedarf ein Mietwagen gestellt, Ersatzteile oder auch Ersatzschlüssel werden besorgt und im Krankheitsfall wird ein Krankenrückholtransport gewährt.
Dies sind nur einige Beispiele aus dem großen Leistungskatalog des Schutzbriefes. Einheitliche Regelungen gibt es hier allerdings nicht, deswegen muss jedes Schutzbrief-Angebot genau unter die Lupe genommen werden.

Schutzbrief über Automobilverbände

Abgesehen vom Abschluss eines Schutzbriefes über die Kfz-Versicherung kann man sich auch über die Angebote der Automobilverbände absichern. Der Leistungsumfang und auch die Beitragshöhe variieren auch hier, so dass ein genauer Vergleich der Leistungen nötig ist.

Kriterien für den Schutzbrief

Darüber hinaus ist es auch wichtig, sich die eigenen Bedürfnisse deutlich zu machen und danach den Anbieter zu wählen. Wer nie in den Urlaub fliegt, der braucht keine Zusatzleistung wie zum Beispiel den Krankenrückholtransport aus dem Ausland. Weiterhin sollte man bereits beim Versicherungsvergleich darauf achten, dass manche Anbieter den Schutzbrief direkt in die Kfz-Versicherung integrieren. Also kann sich selbst dann, wenn ein Beitrag auf den ersten Blick etwas höher ist, der Vertragsabschluss rechnen, wenn ein Schutzbrief in die Versicherung integriert ist.

Grundbedingungen beim Versicherungsschutz

In der Regel sind Kfz-Schutzbriefe nicht an ein bestimmtes Fahrzeug gebunden, sondern gelten für den Versicherungsnehmer und zwar auch dann, wenn er mit einem Mietwagen im Ausland unterwegs ist. Ausschlusskriterien, bei denen der Schutzbrief nicht greift, sind in den Versicherungsbedingungen aufgeführt und können variieren. Allen Versicherungsgesellschaften gemeinsam ist jedoch, dass der Versicherte erst dann einen Leistungsanspruch hat, wenn der Schadensfall mehr als 50km Luftlinie vom Wohnort stattfindet.
Manchmal verwechselt man den Schutzbrief mit der sogenannten Mobilitätsgarantie, die man zum Beispiel beim Kauf eines Neuwagens oder von einigen Vertragswerkstätten erhält. Diese Garantie umfasst längst nicht alle Leistungen, die der Schutzbrief bietet. Auch die Basisleistungen, die man bei einer Mitgliedschaft im Automobilclub erhält, weichen zumindest in ihrem Umfang vom Kfz-Schutzbrief ab.

Kündigung

Wer für sein Fahrzeug eine Haftpflicht- oder Kaskoversicherung abschließt, unterliegt auch den gesetzlichen Kündigungsfristen. Neben der ordentlichen Kündigung, die einmal im Jahr, nämlich zum 30. November ausgesprochen werden kann, gibt es verschiedene Fälle, in denen eine außerordentliche Kündigung möglich ist.

Kündigung zur Jahreshauptfälligkeit

Mindestens einen Monat vorher muss die Kfz-Versicherung gekündigt werden, damit sie zu diesem Termin erlischt. Da dies in den meisten Fällen der 01. Januar ist, muss die Kündigung dem Versicherer bis zum 30. November des Vorjahres vorliegen. Die Kündigung muss schriftlich, am besten per Einschreiben erfolgen. Wichtig ist weiterhin, dass man das Fahrzeug zum Ende der Kündigungsfrist nahtlos weiterversichert, da mit dem Ende des Versicherungsschutzes automatisch die Zulassung erlischt.

Kündigung nach Beitragserhöhung

Außerhalb der gesetzlichen Frist kann die Kfz-Versicherung dann gekündigt werden, wenn der Versicherer eine Beitragserhöhung vornimmt, ohne die Leistungen anzupassen bzw. zu verbessern. Um von diesem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch zu machen, muss die Kündigung spätestens einen Monat nach Zugang der Beitragsrechnung erfolgen. Die Kündigung wirkt dann ab dem Zeitpunkt, an dem die Beitragserhöhung in Kraft tritt. Dabei muss sich der Versicherungsbeitrag gegenüber dem Erstbeitrag um mindestens 25% bzw. gegenüber dem zuletzt gezahlten Beitrag um mindestens 5% erhöhen.

Kündigung im Schadensfall

Auch nach einer Schadensregulierung kann die Kfz-Versicherung gekündigt werden. Dies ist in erster Linie für den Fall gedacht, dass man als Versicherungsnehmer mit der Regulierung nicht zufrieden ist. Da der Versicherung allerdings der Anspruch auf die volle Jahresprämie erhalten bleibt, macht die Kündigung hier nur in wenigen Ausnahmefällen Sinn. Beachten Sie, dass sofort nach dem Ende der Versicherung auch der Versicherungsschutz erlischt.

Kündigung bei Verschrottung des Fahrzeuges

Wird ein Fahrzeug verschrottet oder liegt ein Totalschaden vor, dann erlischt der Versicherungsvertrag automatisch und zwar zu dem Zeitpunkt, zu dem das Fahrzeug bei der Straßenverkehrsbehörde abgemeldet wird. In diesem Fall zahlt die Versicherungsgesellschaft die Jahresprämie anteilig zurück.

Kündigung bei Fahrzeugwechsel, Verkauf oder Wohnungswechsel

Beim Verkauf kann der Altvertrag innerhalb eines Monates gekündigt werden. Wenn der Käufer die Versicherung wechseln will, dann kann bei einer neuen Versicherungsgesellschaft eine Kfz-Versicherung abgeschlossen werden und der alte Vertrag erlischt automatisch. Bei einem Wohnungswechsel besteht dann ein außerordentliches Kündigungsrecht, wenn das Fahrzeug am alten Wohnort ab- und am neuen wieder angemeldet wird.

Deckungskarte online

Wer ein Fahrzeug im Straßenverkehr nutzen will, der braucht dafür eine amtliche Zulassung. Dafür müssen der Zulassungsbehörde des Bezirks bzw. des Landkreises verschiedene Unterlagen wie zum Beispiel Zulassungsbescheinigung, Führerschein und Personalausweis vorgelegt werden. Darüber hinaus muss der Fahrzeughalter auch den vorhandenen Versicherungsschutz für das Kraftfahrzeug belegen.
Bis zum Februar 2008 erfolgte dieser über die sogenannte Versicherungs-Doppelkarte auf der die gewählte Versicherungsgesellschaft im Voraus bestätigte, dass das Fahrzeug über eine Kfz-Haftpflichtversicherung verfügt. Im März 2008 wurde dieses Verfahren auf die sogenannte elektronische Versicherungsbestätigung umgestellt. Damit wurde die Fahrzeugzulassung vereinfacht und die Vorlage der Doppelkarte entfiel. Mittlerweile sind alle Behörden auf die vollelektronische Verfahrensweise umgestellt.

Wie funktioniert die elektronische Versicherungsbestätigung?

Die Versicherungsgesellschaften melden bei einer gemeinschaftlichen Einrichtung aller Versicherer auf elektronischem Wege die Daten, die Zulassungsbehörden können diese dort online abrufen. Der Abruf erfolgt anhand einer eVB-Nummer, die sieben Stellen hat und als Zugangscode für die Zulassungsstelle gilt. Nach Angabe der Nummer werden die Daten übermittelt und bestätigt, dass das Kraftfahrzeug, das angemeldet werden soll, über einen ausreichenden Versicherungsschutz verfügt. Umgekehrt wird auch eine Beendigung des Versicherungsschutzes von den Versicherern an die Behörden übermittelt, die daraufhin das Fahrzeug zwangsabmeldet oder eine schon getätigte Abmeldung bestätigt.

Die Vorteile der elektronischen Versicherungsbestätigung

Die Einführung der eVB spart Zeit und Papier. Früher musste die Versicherungs-Doppelkarte dem Fahrzeughalter zugeschickt oder von ihm beim Versicherer oder Versicherungsvertreter abgeholt werden. Heute genügt ein Telefonanruf, bei dem die elektronische Versicherungsnummer durchgegeben wird, alternativ kann sie auch per Email oder sogar per SMS übergeben werden. Bei der Zulassung teilt man die elektronische Versicherungsnummer der Behörde mit, die die Daten dann elektronisch abruft. Dies verkürzt auch die Wartezeiten auf dem Amt, da die einzelnen Vorgänge schneller und mit weniger Papierkram bearbeitet werden.

Worauf man bei der elektronischen Versicherungsbestätigung achten muss

Vor allem dann, wenn man die Angaben telefonisch durchgibt, sollte man sich zum einen nachversichern, dass man die richtige Nummernfolge notiert hat, zum anderen sollte man darauf achten, dass die eigenen Angaben in der richtigen Schreibweise erfasst werden. Eventuelle Fehler bei Name oder Adresse werden sonst durch die elektronische Datenübermittlung auf die Zulassungsbescheinigung Teil II übertagen. Bei einer Verkehrskontrolle kann es zur Erteilung einer Geldstrafe führen, wenn die Angaben in Führerschein und Fahrzeugzulassung nicht übereinstimmen.

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